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Abb. Eurythmie - Lebenswege

Christine Lubczyk (Hrsg.)


EURYTHMIE - LEBENSWEGE


16 Biographien erzählen - mit 23 Abbildungen
EAN: 978-3-931370-81-7 ISBN: 3-931370-81-X 214 S. 145 x 205 mm 11.50 € Anzahl erhöhen
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Stichworte:
Eurythmie, 2. Weltkrieg, Neubeginn, Bühnen-Kunst, Generationswechsel, Anthroposophie, Schicksal, Lebenlauf, Goetheanum, Stuttgart, Waldorfschulen, Heilpädagogik, Europa, USA


Geleitwort von Werner Barfod:

Wie war ein Eurythmie-Studium in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg? Ein Neubeginn der Eurythmie und natürlich mit den Lehrern der Eurythmiegeneration des Anfang-Impulses dieser neuen Kunst --- unter oft äusserlich schwierigen Verhältnissen.

Es gab nur die Hingabe an die Eurythmie, den festen Glauben an die Lehrer und die Kunst, aus der Anthroposophie geboren, äussere Sicherheiten gab es nicht. Innere Überzeugung und Begeisterung trug die Studierenden über alles hinweg --- alles war offen danach, welche Tätigkeits-Chancen oder Lebensmöglichkeiten mitzuarbeiten.

Viele hatten das Glück, an der Bühne mitarbeiten zu dürfen, natürlich ohne Bezahlung, aber unter Anleitung der ersten Eurythmiegeneration. Da wurden viele Programme ausgearbeitet, in Faust, Mysteriendramen mitgemacht, wenn es am Goetheanum war.... Der Enthusiasmus sich einzuleben in die geistige Substanz einer künstlerischen Gestaltung mit den Mitteln der Eurythmie, trug die Arbeit. Lernen von den so verschiedenen älteren Eurythmisten; wenn es gut ging, war der Moment einer grossen Gestaltungsaufgabe eine enorme Herausforderung. Die Eurythmie bestimmte das Schicksal dieser Biographien.

Andere trug es dann in die Welt zu Laienkursen, in die Waldorfschulen oder die heilpädagogischen Institute, die mit dem Jahrhundert wuchsen. Es war unter schwierigen Umständen eine zweite Aufbauphase der Eurythmie bis zu Höhepunkten in der Kultur in den siebziger und Beginn achtziger Jahre. Mit dem Generationswechsel verändert sich auch die Aufgabe der Eurythmie in der Welt. Der krasse Umbruch erfolgt dann 1989 mit dem Ende des Kalten Krieges. Heute stehen wir vor einer neu zu ergreifenden Umbauphase, mit den Forderungen des 21. Jahrhunderts.

Da ist es ermutigend und hilfreich zu lesen, wie eine vorige Generation mit der Eurythmie gelebt hat.